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Binnaz Öztoprak. Ihre Stadtverordnete für Bonn

Freihandelsabkommen TTIP

TTIP – TISA – CETA-ABKOMMEN

Derzeit beschäftigt uns auch das Transatlantische Freihandelsabkommen, offiziell eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership – TTIP). Zwischen der EU, den USA und weiteren Staaten wird über die detaillierten Vertragsbedingungen seit Juli 2013 geheim verhandelt. Dieses Abkommen ist in vielen Teilen der Bevölkerung und der Politik sehr umstritten. Ein Antrag auf Registrierung einer Europäischen Bürgerinitiative gegen TTIP wurde von der EU-Kommission im September 2014 abgelehnt.

Das TISA-Abkommen (Trade in Services Agreement wird derzeit auch verhandelt.Die Vereinbarungen dienen dem Ziel, dass der Dienstleistungssektor bei der Gesundheits-, Wasser- und Energieversorgung, im Bildung- und Finanzsektor sowie in vielen anderen Bereichen der Kommune zukünftig nicht mehr reguliert und internationaler Konkurrenz ausgesetzt sein wird. Eine Rücknahme von privatisierten Energie- als auch Wasserversorgern soll zukünftig durch eine Sperre ausgeschlossen werden. Darüber hinaus kann der Arbeitsmarkt für ausländische Dienstleister nebst ausländischen Leiharbeitern für temporäre Einsätze in die einzelnen Unterzeichnerstaaten geöffnet werden. Die Einhaltung arbeitsrechtlicher Standards der Einsatzländer ist fraglich ebenso inwieweit demokratische Einflussnahme der Bevölkerung dann noch gewährleistet werden kann.

Im Herbst 2014 soll auch das CETA-Abkommen (Comprehensive Economic and Trade Agreement) zwischen Kanada und Europa ratifiziert werden. Es ist ebenso umstritten wie das TTIP-Abkommen.

Weitere Informationen hierzu:

Bernd Lange: “Das demokratische Gesicht der EU verwenden”

http://www.spd-europa.de/pressemitteilungen/das-demokratische-gewissen-der-eu-staerken-1757

Die sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament hat dies  thematisiert:

Sozialdemokratische Fraktion

Die offizielle Ablehnung der Initiative findet sich hier:

http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/non-registered/details/2041

mit dieser Begründung:

http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/documents/2552

Und hier die Stellungnahme der Bürgerinitiative dazu:

http://stop-ttip.org/europaeische-kommission-will-buergereinfluss-bei-ttip-und-ceta-ausschalten/

Der Beschluss des SPD-Parteikonvents zu TTIP vom 20.09.2014, der laut einem Halbsatz am Ende jetzt auch für CETA gelten soll:

http://www.spd.de/linkableblob/123760/data/20140920_parteikonvent_beschluss_ttip.pdf

 

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07.04.2020, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
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SPD

Unser Land erlebt durch Corona eine schwierige Phase, die uns alle beansprucht. Angst und Panik sind aber unbegründet und helfen nicht weiter. Was zählt, ist ein umsichtiges und entschlossenes Krisenmanagement. Deutschland ist gut vorbereitet. Die wichtigsten Maßnahmen, Informationen und Tipps im Überblick - ständig aktualisiert.

Europa muss im Kampf gegen das Coronavirus zusammenhalten, fordert SPD-Parteichef Norbert Walter-Borjans in einem Gastbeitrag für den stern. Verlorenes Vertrauen sei sonst nicht aufzuarbeiten.

03.04.2020 10:39
Europa zusammenhalten
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Europa muss jetzt beweisen, dass es in schwerer Zeit solidarisch zusammensteht. In einem gemeinsamen Vorschlag von SPD-Chef Norbert Walter-Borjans und Finanzminister Olaf Scholz geht es darum, keinen Menschen, keine Region und kein Land in Europa im Stich zu lassen. "Wir sind ganz sicher, dass es europäische Solidarität braucht", sagt Scholz. "Hier kann keiner allein durch. Diese Krise ist eine, die bewältigen wir gemeinsam oder gar nicht", ergänzt Walter-Borjans.

Der Corona-Schutzschirm für Deutschland läuft auf Hochtouren. Vizekanzler Olaf Scholz und SPD-Chef Norbert Walter-Borjans haben eine erste positive Bilanz der Corona-Hilfen gezogen. "Wir sind sehr froh, dass wir als sozialdemokratische Partei in der Regierung dazu beitragen können, dass Deutschland durch die sehr schwierige Krise kommt", sagte Scholz.

Das Corona-Virus werden wir nicht allein national in den Griff bekommen, sagt Bundesaußenminister Heiko Maas. Im Podcast spricht er über europäische Solidarität und erklärt, wie deutsche Touristen aus dem Ausland zurückgeholt werden.