Beethovenhalle: OB Sridharan trägt die politische Verantwortung

Veröffentlicht am 12.12.2019 in Kommunalpolitik

Die Beethovenhalle wird frühestens im Sommer 2024 wieder bespielbar sein. Darüber informierte die Verwaltung in einer Sondersitzung des Projektbeirates Beethovenhalle am 11. Dezember 2019. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, die die Sondersitzung beantragt hatte, zeigt sich in Anbetracht dieser neuen Informationen schockiert und verärgert.

„Was wir im Projektbeirat erleben mussten, war nichts anderes als ein Offenbarungseid“, ärgert sich die Fraktionsvorsitzende Angelika Esch. „Und wir fragen uns da schon, ob deswegen die eigentlich für November angesetzte Sitzung des Projektbeirates abgesagt wurde. Ob und wie lange uns derart wichtige Informationen verschwiegen werden sollten. Oberbürgermeister Sridharan und die Ratskoalition aus CDU, Grünen und FDP müssen jetzt die politische Verantwortung für dieses Chaos übernehmen. Die Sanierung ist viel zu teuer! Die Sanierung dauert viel zu lange! Expertinnen und Experten wie auch wir haben von dieser Sanierungsvariante abgeraten und inzwischen mehrfach einen Baustopp gefordert, um das Chaos aufzulösen. Doch CDU, Grüne und FDP wussten es immer besser! Und jetzt haben wir die Millionenfalle Beethovenhalle, für die nach wie vor kein belastbarer Zeitplan existiert.“

Zudem müsse Oberbürgermeister Sridharan endlich mehr Engagement bei diesem Thema zeigen. „Er tut immer so, als ginge ihn das Ganze nichts an. Aber er ist der Oberbürgermeister der Stadt Bonn und die Sanierung der Beethovenhalle ist das derzeit wichtigste und größte Bauprojekt dieser Stadt. Dem muss er endlich Rechnung tragen.“

Dr. Helmut Redeker, Vorsitzender der Kulturausschusses, ergänzt: „Wir machen uns zunehmend auch Sorgen, dass dieses Chaos den guten Ruf unserer Kultureinrichtungen in Deutschland und der Welt beschädigt. Konkret: Das Beethovenorchester hat derzeit keine Heimspielstätte, die Oper und das WCCB müssen als Ersatz herhalten, wodurch sie selbst Einschränkungen hinnehmen müssen, und das Beethovenfest spielt überall, nur nicht in der Beethovenhalle.“ Dadurch seien kaum langfristige Planungen möglich. „Das ist aber gerade in der Kultur wichtig, etwa um Gastspiele in unsere Stadt zu bringen oder Kulturschaffende für Bonn zu begeistern. Hier muss dringend mit den Akteuren in Bonn über eine mittel- und langfristige Zukunftsperspektive gesprochen werden.“

 

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